Spaziergang durch die Elfringhauser Schweiz Der Bergerhof im Herbst

Als Kind des Ruhrpotts hat man manchmal das Gefühl von Industrie umzingelt zu sein. Man sehnt sich nach Natur und Erholung vom Alltagsstress!

Aber muss es zu dieser „Erholung“ immer gleich hunderte Kilometer weg gehen? Und muss man dafür extra Urlaubstage verplanen, die ja auch nicht grade in Massen gesät sind?
Nein! Es geht auch anders. Ich nehme euch mit auf einen Spaziergang durch …die Schweiz! Naja, okay es ist nicht die Schweiz mit den vielen hohen Bergen und den lahmen Autofahrern, aber die Elfringhauser Schweiz! Das ist eben auch ein kleines Mittelgebirge und lädt gradezu zum Wandern und Wohlfühlen ein! .. Grade für Leute, die entweder ansonsten nur Bergbau-Halden kennen, oder für diejenigen die einfach mal etwas anderes erleben wollen.

Aus dem Herzen des Ruhrgebiets dauert die Anfahrt zu unserer heutigen Anlaufstelle – dem Bergerhof in Hattingen – knapp eine Stunde.

Auf dem Hinweg bemerken wir schon wie es Stück für Stück hügliger wird. Natürlich gibt es keine riesigen Berge.. Mit 318 Metern ist der Winterberg noch der Höchste. Schön ist es hier aber dennoch!

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Oberhalb des Bergerhofes, auf den ich später nochmal zu sprechen komme, beginnt unser kleiner Rundweg. Es geht über die Straße in den Wald. Eine genaue Route haben wir uns nicht überlegt. Stattdessen schauen wir doch einfach mal wo wir auskommen. Es gibt allerdings auch verschiedene Wanderwege, von denen viele vom Bergerhof gestartet werden können!

Auf dem Waldboden liegen die Blätter, leichter Wind weht uns ins Gesicht und einzelne Sonnenstrahlen fallen uns durch die Baumkronen auf den Kopf. Es ist still, viele Menschen sind nicht unterwegs. Aber gerade im Herbst, wenn eine Menge Menschen lieber zu Hause auf der Couch sitzen bleibt, hat man die Gelegenheit die Natur in vollen Zügen zu genießen!

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Vom anfangs noch asphaltierten Weg biegen wir nach einer Weile rechts ab und landen auf einem etwas kleineren Waldweg. Der führt uns oberhalb von einem großen Tal entlang.

Letztendlich kommen wir an einem offenen Feld aus, wo wir rechts entweder zum Bergerhof zurück laufen können oder links entlang zu einem echten Highlight, dem ersten Windkraftrad des Ruhrgebiets. Das ist aus mehreren Gründen interessant. Erstens steht das Ding auf einem riesigen Holzgestell, was im ersten Moment ein echt ungewohnter Anblick ist, und zweitens – was ich noch viel cooler finde – versorgt es den gesamten Bergerhof mit Strom!

Die Elfringhauser Schweiz im Herbst.
Berger »Erlebnishof«

Danach geht es zurück  zum Ausgangspunkt. Vom alten Windrad sind es noch ein paar hundert Meter.

Der Hof bietet viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Es gibt einen kleinen Imbiss, der neben Kaffee und selbstgebackenem Kuchen natürlich auch warme Speisen und Kaltgetränke zu moderaten Preisen verkauft. Außerdem kann man sich im hauseigenen Hofladen sehr gut für zu Hause eindecken!

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Für die Kinder werden Attraktionen wie Ponyreiten angeboten. Es gibt sogar ein Maislabyrinth. Ach ja… und Erdbeeren pflücken kann man zur richtigen Jahreszeit auch noch!

[Der Bergerhof ist eine perfekte Anlaufstelle für Familien mit Kindern, Gruppen, Radfahrer und natürlich Wanderer. Es gibt einen großen Parkplatz auf dem normalerweise jeder Platz finden sollte.]

Ein wirklich gelungener Ausflug mit tollem Spaziergang und wirklich schönem Gastrobetrieb. Wir kommen gerne wieder! Das Ruhrgebiet kann eben auch etwas 🙂

Habt ihr Tipps für andere Ausflugsziele im Ruhrgebiet oder wollt mir etwas anderes empfehlen?
Meldet euch sehr gerne per Kommentar!

Bis dann

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