Naturbad & Wanderung im Nationalpark Eifel Spontane Wanderung bei 30°C

Eine Flasche Wasser, 30°C im Schatten und an den Füßen sowieso schon durchgelatschte Sneakers. Das nennt man dann wohl perfekte Vorraussetzungen für eine kurze Wanderung durch den Nationalpark Eifel. Ich muss gestehen, der „Spaziergang“ war ziemlich spontan und sollte auch eigentlich nicht so lang werden.

Aber wie das halt so ist. Grade in einem großen Naionalpark… ständig gibt es neue Wege, die zu genialen Orten führen und die man sich auch nicht entgehen lassen will. So ging es für uns, meine Freundin und mich, vom Seeufer am Eiserbachsee, eines der vielen »Nationalparktore«, vorbei am Obersee und hoch auf den Aussichtspunkt von Hirschley.
Inklusive Rückweg hatten wir letztendlich mal wieder zehn Kilometer hinter uns gebracht. Ziemlich geschafft, aber mit gutem Gewissen, ging es gegen Nachmittag dann noch in die Eisdiele und ins Naturbad…

Balkonfrühstück bei traumhaftem Wetter

Früh morgens sitzen wir schon auf dem Balkon und genießen bei einer Tasse Kaffee und Brötchen die ersten Sonnenstrahlen. Das Wetter lässt uns keine Ruhe. Deswegen geht es nach dem Frühstück auch direkt mit dem Auto los in Richtung Nationalpark. Der stand schon lange auf meiner Liste nächster Ziele. Grade weil es auch aus dem Ruhrgebiet ein relativ gut erreichbares Ziel ist!

Auf der Internetseite des Nationalparks kann man sich die verschiedenen Nationalparktore, also die offiziellen Zugänge, anschauen und das beste für sich selbst raussuchen. Da wir mit der Absicht in den Tag gingen noch an irgendeinem See schwimmen zu gehen, kam uns das kostenlose Naturbad in Simmerath direkt am Seeufer sehr gelegen. (Hier geht’s zur Webseite des Nationalparks)

 

Traumhaftes Wetter & Die Wanderroute

Bevor es aber zum Abkühlen ins Freibad geht wollen wir ein bisschen was leisten und sehen. Parken kann man übrigens den ganzen Tag direkt vor Ort für 4 Euro. Ich denke darüber kann man sich nicht beschweren!

Unsere kleine Wanderroute beginnt mit der Überquerung zweier Brücken. Das am Eingang des Parks aufgestellte Schild ist eine gute Information über die möglichen Wanderwege. Wir entscheiden uns für den Urftseerandweg und laufen erstmal ein gutes Stück am Obersee entlang. (Irgendwie haben die Gewässer alle paar Meter einen neuen Namen 😀 )
Am Himmel ist keine Wolke zu finden, im Wasser spiegeln sich die Sonnenstrahlen und die Blätter der Bäume strahlen in einem saftigen goldgrün. Endlich kommt der Sommer und wir sind auch noch an so einem geilen Ort!

Nach knapp zwei Kilometern wollen wir dann aber auch mal aufwärts in Richtung des Aussichtspunkt von Hirschley, von dem wir am Tag vorher gelesen hatten. An einem kleinen Bach vorbei gehts dann relativ steil hoch. Bei den Temparaturen ist das echt nicht zu unterschätzen. Wir kommen gut ins schwitzen, aber bei der nächsten Abbiegung wird es glücklicherweise wieder flacher.

Der gesamte Weg ist super ausgeschildert. Wir laufen weiter in Richtung Hirschley!
Fast angekommen, nicht mehr weit bis zum Aussichtspunkt!
Wahnsinns-Ausblick und tolle Aussichtsplattform !

Der gesamte Weg ist traumhaft schön. Mal geht es am Wasser entlang, mal durch den Wald und ab und zu auch nur über kleine Trampelpfade. Verlaufen kann man sich eigentlich gar nicht. An jeder Kreuzung sind Wegweiser aufgestellt!

Es geht dann auf direktem Wege zum Aussichtspunkt. Einmal um den „Berg“ herum und noch ein kleines Stück nach oben. Dann ist man auch schon da!

 

Die Stelle ist toll gestaltet! Die Sitzgelegenheiten laden zu einem Picknick ein, es gibt einige Informationen über Tiere und Pflanzen des Nationalparks und dann ist da natürlich noch dieser Ausblick!
Das tiefblaue Wasser der Rur und die weiten unberührten Wälder, die sich über die Hügel erstrecken. Ein wirklich schöner Anblick von da oben. Und das im Westen Deutschlands… Wer hätte das gedacht?

Wir nutzen die Chance und machen eine ausgiebige Pause. Danach begeben wir uns dann aber auf den Rückweg! Ich empfehle euch an dieser Stelle nicht einfach umzudrehen, sondern noch weiter zu laufen und die „große“ Runde zu wählen. So könnt ihr noch neue Stellen erkunden und der Weg ist auch nicht viel länger!

Über kleine Trampelpfade geht's zurück

 

Da wir dachten, dass es eine zu lange Strecke wäre, wählten wir nämlich fast genau den gleich Weg zurück. Aber auch das ist natürlich kein großes Drama. Haltet euch auf dem Rückweg einfach an die „Rurberg“-Schilder, dann gibt es keinerlei Probleme. 🙂

Zurück an der Touristik-Info spüren wir plötzlich extremen Hunger! Da kommt das Eiscafé mit integrierter Dönerbude (wie genial ist das denn?!) gegenüber ziemlich passend. Und obwohl wir bei mittlerweile brühender Hitze eigentlich einfach nur ins Wasser wollen, müssen wir unbedingt dort halten. (Leider war der Laden ziemlich überlaufen und wir mussten echt lange auf das Essen warten, aber das Personal war dafür super freundlich und lecker war es letztendlich auch!)
Leider habe ich vor lauter Hunger sogar vergessen Fotos zu machen…

 

Ganzjährig geöffnetes Naturbad

Dann endlich können wir ins Wasser hüpfen! Das Naturbad ist wunderschön. Es gibt große Liegewiesen, es ist sauber, es werden Getränke und Eis verkauft und man ist mitten im Nationalpark. Dazu ist das ganze auch noch kostenlos! Insgesamt echt ein »Wahnsinn« wert !

Einziger Nachteil… sogar bei gefühlten 40°C war das Wasser einfach viiiiel zu kalt. Wir konnten beide nicht wirklich im See schwimmen. Vielleicht sind wir aber auch einfach zwei Frostbeulen 😛
Jedenfalls werden wir uns das ganze nochmal genauer ansehen, wenn sich das Wasser etwas aufgeheizt hat!

 

Wart Ihr auch schon im Nationalpark Eifel ? Wenn ja, an welchen Stellen und könnt Ihr etwas empfehlen?
Lasst mir gerne einen Kommentar da 🙂

 

Bis dann

 

 

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