Auf zum Isar-Ursprung Ist das der schönste Fluss Deutschlands?

Dieses Erlebnis hat mir wirklich einfach den Atem geraubt!
Die Idee die Isar mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, kam während eines Trips mit einem Freund in Garmisch-Partenkirchen relativ spontan. Aber es war genau die richtige Entscheidung!

Los geht’s auf einem Camping-Platz in Grainau. Der hat eine total gute Lage, ist sauber und liegt preislich auch noch im Rahmen. In Garmisch und Grainau ist leider sowieso alles relativ teuer …

Man kann von hier allerdings so ziemlich jede beliebige Tour starten. Egal ob Wanderung, Radtour oder Stadterkundung… Ich glaube zwei Mal stündlich fährt ein Bus, der die Touristen bis zum Eibsee (der ist übrigens auch traumhaft) bringt. Von dort führt dann eine Seilbahn direkt auf den Gipfel der Zugspitze.

 

Für uns geht’s aber mit dem Rad in Richtung Hauptbahnhof von Garmisch-Partenkirchen und von dort mit der Bahn direkt nach Scharnitz, wo der Rad- bzw. Wanderweg zu den Isarquellen beginnt. Für zwei Fahrkarten plus Fahrräder haben wir knapp 30 Euro bezahlt. Das ist zwar nicht grade günstig aber erstens lohnt es sich total und zweitens kennt man ja die Preise der Deutschen Bahn …

In Scharnitz haben wir uns dann erst einmal eine Karte zur Orientierung besorgt. Das Touristenbüro liegt direkt auf dem Weg und die Mitarbeiter da haben uns echt geholfen.

Der Radweg beginnt eigentlich sofort am Hauptbahnhof. Man musste nur ein paar Schildern folgen und erreichte dann einen Punkt, an dem zumindest ich nicht mehr aus dem Staunen heraus kam. Das Flussbett der Isar breitete sich enorm aus, das türkise Wasser war unglaublich klar und die weißen Steine verwandelten die Landschaft in ein Paradies.

Wir konnten es uns nicht nehmen lassen einmal quer durch diese kleinen „Bäche“ zu latschen und eine kurze Pause in der Sonne einzulegen. Obwohl es knapp 25 Grad warm war, froren uns die Füße in diesem Eiswasser innerhalb von Sekunden ab. Da muss man echt aufpassen.

Weiter geht’s!

 

Die Route führt dann über ziemlich genau 12,5 Kilometer direkt neben der Isar entlang, die sich durch das Tal schlängelt. Mal ist man direkt am Wasser, mal hat man wunderschöne Ausblicke aus höheren Perspektiven.
Mir persönlich kam die Strecke viel kürzer vor, weil ich die meiste Zeit damit beschäftigt war zu staunen und Fotos zu machen!

Achja .. ab und an lief uns dann auch mal eine Horde Kühe über den Weg 😀

Ein letztes Stück radeln und wir erreichten auch schon den Isarursprung. Dieser Ort fühlte sich einfach magisch an. Überall flossen winzige Bäche, in denen sich die Sonnenstrahlen spiegelten. Kurze Zeit später flossen dann alle Gewässe zusammen.

Es waren nicht grade viele Menschen dort, aber diejenigen die da waren strahlten glücklich und zufrieden. Einige Familien machten sogar ein kleines Picknick und ein scheinbar lebensmüder Mann turnte im eikalten Wasser rum. 😛

Für uns ging es noch ein Stück weiter zu einer kleinen Alm. Der österreichische Wirt war zwar nicht so einfach zu verstehen, aber wir konnten ihm trotzdem vermitteln was wir haben wollten. Ein kühles Weißbier, das hatten wir uns verdient!
Ich würde übrigens jedem empfehlen noch dieses kleine Stück weiter zu fahren bzw. zu wandern. Die Alm ist wirklich perfekt zum Entspannen. Essen gibt es auch!

 

Nach dieser Stärkung machten wir uns auf den Rückweg. Zum Glück hatte man dann die Chance sich alles nochmal ausgiebig anzusehen!

Mein Tipp für Euch!

Die Fahrt zum Isarursprung ist perfekt mit einer längeren Radtour auf dem Isarradweg zu verbinden. Wir wählten zum Beispiel den Weg über Mittelwald und Bad Tölz nach München. Die Strecke ist einfach traumhaft.

Es gibt viel zu sehen!

Wart ihr schonmal am Isarurprung oder könnt mir etwas anderes Interessantes empfehlen?
Schreibt es mir direkt unter diesem Beitrag in die Kommentare!

Bis dann

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